VoIP

VoIP: Abkürzung für „Voice over IP“, also das Telefonieren über das Internet anstelle herkömmlicher Telefonnetze.

Wörtlich übersetzt „Stimme über Internet-Protokolle“, im Deutschen meist als „IP-Telefonie“ bezeichnet. Das Sprachsignal wird digitalisiert, paketweise über das Internet übertragen und beim Empfänger wieder in Audio umgewandelt. Voraussetzung war ursprünglich, dass beide Seiten denselben Client nutzten; heutige Standards wie SIP erlauben hingegen den Anruf zwischen verschiedenen Anbietern und auch ins klassische Festnetz.

Vorteile sind geringere Kosten – insbesondere bei Auslandsgesprächen –, eine höhere Sprachqualität durch HD-Voice-Codecs und die einfache Integration mit Videotelefonie und Messaging.

In Deutschland haben die Netzbetreiber das klassische analoge und ISDN-Festnetz bis 2018 vollständig auf VoIP umgestellt, sodass ein Festnetzanschluss heute technisch ausnahmslos IP-Telefonie ist. Auf Endnutzerseite dominieren VoIP-fähige Messenger wie WhatsApp, FaceTime, Microsoft Teams und Zoom, während der einstige Pionier Skype von Microsoft im Mai 2025 für Privatkunden eingestellt wurde.

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