USB
Universal Serial Bus, kurz USB: Standard zum Anschluss von Peripheriegeräten an einen Computer. Angeschlossene Geräte werden automatisch erkannt und können in der Regel während des Betriebs verbunden oder getrennt werden („Hot-Plugging”).
USB wurde Mitte der 1990er-Jahre von einem Konsortium aus Unternehmen wie Intel, Microsoft, Compaq und IBM entwickelt; die erste Spezifikation USB 1.0 erschien 1996. Über USB lassen sich unter anderem Mäuse, Tastaturen, Drucker, Scanner, externe Speicher sowie Mobilgeräte anschließen. Viele Geräte werden zugleich über USB mit Strom versorgt; mit USB Power Delivery sind heute Ladeleistungen von bis zu 240 Watt möglich.
Die einzelnen USB-Versionen unterscheiden sich vor allem in der Übertragungsrate. USB 1.1 erreichte rund 12 Mbit/s, USB 2.0 bis zu 480 Mbit/s. Die SuperSpeed-Generationen ab USB 3.0 (2008) brachten Datenraten von zunächst 5 Gbit/s, USB 3.2 Gen 2x2 schließlich 20 Gbit/s. Mit USB4 sind seit 2019 auf Basis der Thunderbolt-Technologie 40 Gbit/s möglich, mit der Erweiterung USB4 Version 2.0 sogar bis zu 80 Gbit/s.
Mechanisch existieren mehrere Steckervarianten, darunter die klassischen Typen A und B sowie die heute dominierende, beidseitig steckbare Variante USB-C, die zugleich Daten, Video- und Audio-Signale sowie hohe Leistungen über ein einziges Kabel überträgt.