USB-C
USB-C, korrekt USB Type-C: standardisierter Anschluss-Stecker im USB-Familienverbund, eingeführt 2014. Charakteristisch ist die symmetrische, beidseitig steckbare Bauform: Der ovale Stecker passt — anders als die älteren USB-A- und Mini-USB-Stecker — unabhängig von der Orientierung in die zugehörige Buchse.
USB-C ist nicht selbst ein Übertragungsstandard, sondern ein physisches Format, das je nach Konfiguration unterschiedliche Protokolle transportiert. Über denselben Stecker können Datenübertragung (von USB 2.0 mit 480 Mbit/s bis USB4 mit 80 Gbit/s in den jüngsten Spezifikationen), Stromversorgung („USB Power Delivery” mit bis zu 240 Watt), Video-Signale (DisplayPort, HDMI über Adapter) und Audio-Signale (USB-C-Kopfhörer) laufen.
Verbaut ist USB-C heute in praktisch allen aktuellen Smartphones, Tablets, Notebooks und Zubehör-Geräten. Apple stellte mit dem iPhone 15 (2023) auf USB-C um — eine Folge der EU-Verordnung, die ab dem 28. Dezember 2024 USB-C als verpflichtenden Lade-Anschluss für die meisten elektronischen Geräte in der EU vorgibt. Mit dem iPad und MacBook hatte Apple den Wechsel bereits in den 2010er Jahren vollzogen.
In der täglichen Nutzung sorgt USB-C für Verwirrung, weil das Stecker-Format selbst keine Garantie für eine bestimmte Übertragungsrate gibt. Ein USB-C-Kabel kann je nach Hersteller und Spezifikation nur Strom und USB 2.0 transportieren oder vollwertige Thunderbolt-Verbindungen ermöglichen. Standardisierungs-Anstrengungen wie das USB-IF-Logo-Programm wollen die unterschiedlichen Fähigkeiten transparenter machen.