Übergewicht

auch Korpulenz oder Präadipositas: hohe Körpermasse im Verhältnis zur Körpergröße. Die genaue Abgrenzung hängt vom verwendeten Maßstab ab.

Gründe für Übergewicht sind häufig zu wenig Bewegung sowie eine falsche oder gestörte Ernährung. Auch hormonelle Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente können das Körpergewicht beeinflussen. Übermäßiges Übergewicht führt zur Adipositas (Fettleibigkeit), die als eigenständige Krankheit gilt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Gelenkschäden erhöht.

Zur Einordnung des Körpergewichts werden verschiedene Indices herangezogen. Am verbreitetsten ist der Body-Mass-Index (BMI), bei dem das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Ein BMI ab 25 gilt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Übergewicht, ab 30 als Adipositas. Die Aussagekraft des BMI ist allerdings umstritten, da er weder die Körperzusammensetzung noch die Verteilung des Körperfetts berücksichtigt.

Übergewicht zählt in vielen Industrieländern zu den verbreiteten gesundheitlichen Problemen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen tragen Bewegungsmangel und kalorienreiche Ernährung zu einer steigenden Zahl von Betroffenen bei.

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