Ubuntu
Linux-Distribution auf Debian-Basis; Betriebssystem, das sich durch einfache Installation und Bedienbarkeit auszeichnet.
Ubuntu wurde 2004 erstmals veröffentlicht und wird vom britischen Softwarehersteller Canonical Ltd. entwickelt. Wie alle Linux-Varianten ist Ubuntu Open Source: der Quellcode steht offen zur Einsicht, Veränderung und Weiterverbreitung zur Verfügung. Alle zwei Jahre erscheint eine sogenannte Long-Term-Support-Version (LTS), die fünf Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt wird.
Neben dem Basissystem stellt Ubuntu zahlreiche kostenlose Softwarepakete bereit und gilt als eine der meistgenutzten Linux-Distributionen. Daneben existieren offizielle Varianten mit alternativen Desktop-Umgebungen wie Kubuntu (KDE) oder Xubuntu (XFCE) sowie eine eigene Server-Variante, die in Rechenzentren und Cloud-Umgebungen weit verbreitet ist.
Der Name Ubuntu entstammt den südafrikanischen Sprachen Zulu und Xhosa und bedeutet sinngemäß „Menschlichkeit” oder „Gemeinsinn”. Er steht für den Anspruch der Entwickler, ein für die breite Masse zugängliches Betriebssystem zu schaffen und so die „digitale Kluft” zu verringern.