QWERTZ

QWERTZ: gebräuchliches Tastatur-Layout im deutschsprachigen Raum, benannt nach den ersten sechs Buchstaben in der oberen Buchstabenreihe einer Standard-Tastatur (Q, W, E, R, T, Z).

Charakteristisch für QWERTZ ist das gegenüber dem englischen QWERTY vertauschte Y und Z: Im Deutschen ist Z deutlich häufiger als Y, weshalb es an die besser erreichbare Position rückt. Zusätzlich verfügt QWERTZ über eigene Tasten für die Umlaute ä, ö, ü, das Eszett ß und sprachspezifische Sonderzeichen. Mit der AltGr-Taste lassen sich weitere Zeichen wie @, €, |, , { und } erreichen.

Verbreitet ist QWERTZ in Deutschland, Österreich, der Schweiz (in einer leicht abweichenden Variante mit französischen und italienischen Sonderzeichen), Liechtenstein und Tschechien. Die Norm wird in Deutschland und Österreich über DIN 2137-1 festgelegt; seit 2018 existiert mit „T2” und „T3” ein erweitertes Layout, das über AltGr zahlreiche europäische und mathematische Sonderzeichen anbietet, in der Praxis aber wenig verbreitet ist.

Daneben existieren Alternativen, die das Tipp-Tempo erhöhen sollen. Das Neo-Layout und seine Nachfolger Bone und KOY ordnen häufige Buchstaben in die Heimreihe und reduzieren so Fingerwege. Dvorak ist ein verbreiteter ergonomischer Standard im englischsprachigen Raum. Trotz ergonomischer Vorteile bleiben diese Layouts Minderheiten — die Verbreitung von QWERTZ stützt sich vor allem auf die jahrzehntelange Schreibmaschinen-Tradition und das Gewicht des bestehenden Standards.

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