Origami
Origami bezeichnet die japanische Kunst des Papierfaltens. Dabei entstehen in der Regel dreidimensionale, oft tierähnliche Objekte.
Das Wort setzt sich aus den japanischen Wörtern „oru“ (Falten) und „gami“ (Papier) zusammen. Nach der Erfindung des Papiers 583 n. Chr. durch chinesische Shaolin-Mönche, begann man in Japan damit, selbiges künstlerisch zu falten. Heute gibt es sogar mathematische und wissenschaftliche Abhandlungen über Origami. Die Legende besagt, dass der, der 1.000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekommt.
In der herkömmlichen Art des Origami-Faltens wird komplett auf Schere und Kleber verzichtet. Es gibt aber auch Variationen des Origamis, in denen der Einsatz solcher Hilfsmittel unter Einhaltung bestimmter Regeln möglich ist.