Karneval
Der Begriff Karneval leitet sich etymologisch höchstwahrscheinlich von dem mittellateinischen „carnelevale“ ab, was so viel heißt wie „Fleisch, lebe wohl!“ und bezieht sich auf die christliche Fastenzeit.
Die Ursprünge des Karnevalsbrauches liegen jedoch in heidnischen Winteraustreibungen, bzw. in der christianisierten Form eben dieser. Weitere Einflüsse können auf die Narretei sowie das Verhöhnen der französischen Besatzer Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgeführt werden.
Während man mit dem Terminus „Karneval“ vor allem die Bräuche im Westen Deutschlands bezeichnet (Köln, Düsseldorf, Bonn, Aachen), beziehen sich die Synonyme „Fasching“ und „Fastnacht“ vor allem auf den süddeutschen Raum und Österreich.
Der Höhepunkt des Karnevals ist die Fastnachtswoche direkt vor dem Aschermittwoch, in der große Umzüge stattfinden, Büttenreden gehalten werden, man sich verkleidet und generell ausgelassen feiert.