Internet-Sicherheit
Internet-Sicherheit: Sammelbegriff für den Schutz persönlicher Daten und Systeme im Internet vor Datendiebstahl, Missbrauch und Manipulation.
Mit der Verbreitung sozialer Netzwerke wie Facebook, Instagram oder TikTok ist die Bereitschaft gestiegen, persönliche Daten online zu veröffentlichen. Frühere Plattformen wie StudiVZ und MySpace, die diese Entwicklung mitprägten, haben inzwischen kaum noch Bedeutung. Verbraucherschützer empfehlen, vor der Weitergabe von Daten zu prüfen, wer Zugriff erhält und wie sich Angaben bei Bedarf wieder entfernen lassen.
Juristisch ist der Datenschutz in Deutschland vor allem durch die EU-weite Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie ergänzend durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) und das Telekommunikationsgesetz (TKG) geregelt. Die DSGVO löste 2018 die bis dahin geltende EU-Datenschutzrichtlinie ab.
Technisch umfasst Internet-Sicherheit unter anderem verschlüsselte Verbindungen (HTTPS, VPN), Mehr-Faktor-Authentifizierung, aktuelle Software-Updates sowie den Einsatz starker, einmaliger Passwörter. Datenschützer empfehlen darüber hinaus, möglichst wenig persönliche Daten preiszugeben, restriktive Privatsphäre-Einstellungen zu wählen und nicht mehr benötigte Konten zu löschen.