iCloud
iCloud: Cloud-Dienst des Konzerns Apple, eingeführt im Oktober 2011 als Nachfolger des Vorgängers MobileMe. iCloud synchronisiert Daten zwischen den Apple-Geräten eines Nutzers und stellt einen Online-Speicherplatz bereit, der über ein Apple-ID-Konto angesprochen wird.
Funktional umfasst iCloud mehrere Bestandteile: iCloud Drive als Datei-Synchronisation, iCloud Photos für die geräteübergreifende Foto- und Video-Mediathek, Backup-Funktionen für iPhone und iPad, die Synchronisation von Kontakten, Kalendern, Notizen und Safari-Lesezeichen sowie die App-spezifische Speicherung von Spielständen und Dokumenten.
Verfügbar ist iCloud nativ auf iOS, iPadOS, macOS und watchOS sowie über eine Web-Oberfläche auf icloud.com; für Windows existiert die offizielle App „iCloud für Windows”. Der Standard-Tarif bietet 5 GB Speicher kostenlos; größere Pakete sind im iCloud+-Abo enthalten und reichen bis 12 Terabyte.
Mit iCloud+ kommen zusätzliche Datenschutz-Funktionen wie Private Relay (eine VPN-ähnliche Verschleierung des Internetverkehrs in Safari), „E-Mail-Adresse verbergen” (Wegwerf-Adressen mit Weiterleitung) und ein verschlüsseltes HomeKit-Sicheres-Video-Archiv. Über das Konzept Advanced Data Protection lassen sich seit 2022 die meisten Datenklassen so verschlüsseln, dass auch Apple selbst nicht auf die Inhalte zugreifen kann — ein Schritt, der von Datenschützern begrüßt und in einigen Staaten politisch kritisch diskutiert wird.