Fotografie
Bezeichnung für das Verfahren zur Abbildung der Wirklichkeit auf analogem oder digitalem Weg.
Die Fotografie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt; die erste dauerhafte Aufnahme entstand 1826 durch Nicéphore Niépce. Die Abbildung erfolgte chemisch: Lichtwellen wurden auf eine beschichtete, fotoempfindliche Platte oder einen Film geleitet und so sichtbar gemacht. Mit der Markteinführung handlicher Kameras durch Hersteller wie Kodak und Leica wurde die Fotografie ab dem späten 19. Jahrhundert zum Massenphänomen.
Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist auch die elektronische Aufnahme und Speicherung möglich, bei der Photonen mithilfe eines Bildsensors in elektrische Signale umgewandelt werden. Digitalkameras lösten die Filmfotografie im Massenmarkt weitgehend ab; die in digitaler Form gespeicherten Bilder lassen sich am Computer mit einer Bildbetrachtungssoftware anzeigen und über Bildbearbeitung nachbearbeiten.
Mit dem Smartphone ist die Kamera für die meisten Menschen ständig verfügbar geworden. Plattformen wie Instagram, Flickr oder Facebook haben die Fotografie zu einem zentralen Element der Online-Kommunikation gemacht. Daneben existieren weiterhin Berufsfelder von der Werbe- und Modefotografie über den Fotojournalismus bis zur künstlerischen Fotografie.