Extension
Englisch für „Erweiterung”. Bezeichnet im Dateikontext die Endung eines Dateinamens und damit in der Regel das Dateiformat.
Die Endung — auch „Dateisuffix” oder „Filename Extension” — folgt im Dateinamen nach dem letzten Punkt, etwa .txt bei einer einfachen Textdatei. Sie teilt Betriebssystem und Nutzer mit, welche Art von Inhalt eine Datei enthält, und steuert in der Regel, mit welchem Programm sie standardmäßig geöffnet wird.
Verbreitet sind drei- und vierstellige Endungen. Mit Formaten wie HTML (.html), JSON (.json), JPEG (.jpeg) oder YAML (.yaml) sind vierstellige Endungen heute genauso üblich wie die einst dominierenden dreistelligen Varianten.
Da es keine global normierte Liste an Dateiendungen gibt, kommen Mehrfachbelegungen vor: Das Kürzel .cdr etwa steht sowohl für eine Projektdatei der Grafiksoftware Corel Draw als auch für ein CD-Image-Format unter macOS.
Auch mehrteilige Endungen sind möglich, etwa .tar.gz für ein mit gzip komprimiertes tar-Archiv. Maßgeblich für die Programmzuordnung ist in der Regel der Abschnitt nach dem letzten Punkt.