Elvis Presley
Elvis Presley, vollständig Elvis Aaron Presley: US-amerikanischer Sänger und Schauspieler, geboren am 8. Januar 1935 in Tupelo (Mississippi) und gestorben am 16. August 1977 in Memphis (Tennessee). Gilt als „King of Rock ‘n’ Roll” und als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.
Den Durchbruch erlebte Presley 1956 mit dem Hit „Heartbreak Hotel”. In den Folgejahren prägte er mit Titeln wie „Hound Dog”, „Jailhouse Rock”, „Love Me Tender” und „Suspicious Minds” die populäre Musik. Charakteristisch war seine Verbindung aus afroamerikanischem Rhythm and Blues, Country und Gospel — gepaart mit einem provokant-energetischen Bühnenauftritt, der in den 1950er Jahren in den USA als skandalös galt.
Parallel zu seiner Musikkarriere drehte Presley über 30 Spielfilme, vor allem in den 1960er Jahren. Nach einer Phase nachlassender Aufmerksamkeit gelang ihm Ende der 1960er Jahre das viel beachtete „‘68 Comeback Special” und in den 1970er Jahren der Schritt zum Las-Vegas-Showstar mit den charakteristischen Glitzeranzügen. Presley starb 1977 mit 42 Jahren an Herzversagen.
Mit weltweit über einer Milliarde verkaufter Tonträger (Schätzungen verschiedener Branchenstellen) zählt Elvis Presley laut dem Guinness-Buch der Rekorde zu den meistverkauften Solokünstlern aller Zeiten. Sein Wohnsitz Graceland in Memphis ist seit 1982 als Museum öffentlich zugänglich und gehört zu den meistbesuchten Touristenzielen der USA. Kulturell wirken Stil und Image Presleys bis heute fort — von der Mode der 1950er-Rock-‘n’-Roll-Revival-Bewegungen bis zu Tribute-Künstlern und der Filmadaption „Elvis” (Baz Luhrmann, 2022).