DVD

DVD, Abkürzung für Digital Versatile Disc: optisches Datenspeichermedium mit deutlich höherer Kapazität als die CD, eingesetzt vor allem für Filme, Software und Datensicherungen.

Als Vorlage der DVD diente die in den 1980er-Jahren etablierte CD. Während eine CD etwa 700 Megabyte fasst, speichern Standard-DVDs 4,7 Gigabyte (einlagig, einseitig) bis 8,5 Gigabyte (zweilagig). Eingeführt wurde die DVD 1996; in den frühen 2000er-Jahren löste sie die VHS-Kassette als dominantes Heimkinoformat ab.

Filme auf DVD sind in der Regel mit einem Regionalcode versehen, der die Wiedergabe auf Geräten anderer Vertriebsregionen einschränken soll. Ergänzend kommen Kopierschutzverfahren wie CSS und Macrovision zum Einsatz.

Als technischer Nachfolger der DVD gilt die Blu-ray Disc, die durch einen blauen Laser und kleinere Strukturen Kapazitäten von 25 bis 100 Gigabyte erreicht und damit auch hochauflösende Filme in HD und 4K unterstützt. Mit der Verbreitung von Streaming-Diensten haben sowohl DVD als auch Blu-ray im Heimkino-Markt deutlich an Bedeutung verloren.

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