DRM
Digital Rights Management, kurz DRM: technische Verfahren zur Kontrolle der Verbreitung und Nutzung digitaler Inhalte wie Musik, Filme, E-Books oder Software.
Mit DRM können Rechteinhaber festlegen, auf welchen Geräten, wie oft und in welcher Qualität geschützte Dateien wiedergegeben oder kopiert werden dürfen. Eingesetzt wird DRM unter anderem bei Streaming-Diensten, kostenpflichtigen Downloads, Spielen, Blu-ray-Discs und E-Book-Stores.
Heute dominieren wenige Systeme den Markt: Googles Widevine (verbreitet in Chrome, Android und vielen Streaming-Boxen), Apple FairPlay (für iTunes-Inhalte und Apple-Geräte) und Microsoft PlayReady (häufig auf Windows, Smart-TVs und Konsolen). Spiele werden vor allem über Plattform-DRM wie Steam, Denuvo oder die Stores von Konsolenherstellern geschützt.
Der Einsatz von DRM ist umstritten. Befürworter sehen darin einen notwendigen Schutz gegen unautorisiertes Kopieren, Kritiker bemängeln Einschränkungen für legale Nutzer, fehlende Plattformunabhängigkeit und das Risiko, dass gekaufte Inhalte mit der Abschaltung eines Dienstes unbrauchbar werden. Im Musikbereich wurde DRM bei Downloads mittlerweile weitgehend aufgegeben.